EINEN MONAT DURCH SRI LANKA

January 29, 2018

 

 

Ganze 29 Tage haben wir in Sri Lanka verbracht und noch lange nicht alles gesehen, aber was wir jetzt schon sagen können ist, dass Sri Lanka ein wunderbares Land ist mit so vielen verschiedenen Möglichkeiten seine Zeit zu verbringen.

 

Die Menschen hier sind wirklich sehr freundlich. Egal ob wir nach dem Weg fragten oder uns nach etwas anderem erkundigen wollten, wir bekamen immer eine freundliche Auskunft.

Das Essen hat uns hier sehr gut geschmeckt!

An den Straßen finden sich immer wieder kleine Obststände die frisches Obst zu einem günstigen Preis anbieten. Kleine Streetfoodläden an jeder Straßenecke servieren einheimische Gerichte wie Kottu, Rotty oder Hoppers. Auch Nudeln oder gebratener Reis mit Gemüse zählen hier zu sehr beliebten Gerichten.

 

Nachdem wir sehr früh mit dem Flugzeug gelandet sind, haben wir uns direkt auf den Weg nach Bentota gemacht. Colombo ist eine Großstadt, viel Lärm, viel Getümmel und viele hektische Menschen die durch die Straßen irren, deswegen entschieden wir uns nicht dort zu bleiben, sondern direkt an den Strand zu fahren.

 

Mit dem Zug ging es 1 1/2 Stunden entlang der Küste, vorbei an riesigen Palmen, kleinen Hütten und einem traumhaften Ausblick auf das Meer.

Die Zugfahrt hat umgerechnet 1 Euro p.P. gekostet und ist anfangs eher ruhig und entspannt, bis der Zugführer dann doch noch etwas Gas gegeben hat und die Fahrt eher an einen Aufenthalt in einem Schiff erinnerte. 

 

In der kleinen Stadt an der Küste angekommen, haben wir direkt unser Hotel bezogen mit Blick auf das Meer. Bentota hat einen langen Sandstrand zu bieten, an dem sich vorwiegend Familien und Pärchen aufhalten. Das kleine Städtchen eignet sich super zum Entspannen und um die Anstrengungen des Fluges zu vergessen. 

Drei Kilometer vor Bentota liegt die Stadt Aluthgama in der es viele kleine Restaurants, Street Food Buden und Geschäfte mit diversen Souvenirs und Klamotten zu kaufen gibt. Eine Fahrt mit dem TukTuk kostet ca 1 - 2 Euro.

 

Nach zwei Tagen Entspannung ging es dann mit dem Bus weiter nach Unawatuna. Die Busfahrten sind hier etwas "gefährlicher" als die Fahrten mit dem Zug, da die Busfahrer weder links vor rechts, noch sonstige Regeln des Straßenverkehrs kennen.

Allerdings ist es noch einmal etwas günstiger wenn man sich für den Bus entscheidet und so gelangten wir nach 1 1/2 Stunden an unser Ziel.

 

Wenn du mehr über Unawatuna wissen willst, dann klicke hier

 

 

Von Unawatuna ging die Reise dann weiter nach Weligama. Die kleine Stadt direkt am Strand, ist einer der besten Surfspots in Sri Lanka. Hier erstreckt sich ein langer Sandstrand mit unzähligen Surfschulen. Ein Surfbrett für 1 Stunde kostet umgerechnet 1,50 €. 

Die Wellen eignen sich super für Anfänger und für die, die es schon besser beherrschen. 

Kleine Lokale am Strand oder an der gegenüberliegenden Straßenseite bieten leckere Rotty, Kottu, und frische Fruchtshakes an. 

Hier gibt es auch einen großen Supermarkt der im Vergleich zu den kleinen Läden an der Straße etwas günstiger ist. 

 

Das Jahr ging dem Ende zu und so verschlug es uns 4 Kilometer weiter nach Mirissa um hier ins neue Jahr zu starten. Mirissa ist bekannt als eine kleine Partyhochburg hier in Sri Lanka. Am Strand gibt es jede Menge Bars, gute Musik und leckere Drinks für einen angemessenen Preis.

Wer allerdings nach etwas Ruhe und Entspannung sucht ist hier fehl am Platz. Viele Touristen, Verleihe von jeglichen Wassersportarten, laute Musik und Restaurants bieten eher weniger einen entspannten Ort. Wer also etwas Action braucht ist hier genau richtig. 

Etwas weiter entfernt vom lauten Mirissa Beach liegt der Strand Turtle Bay. Der Strand macht seinem Namen alle Ehre, denn am Nachmittag kommen hier einige Schildkröten in Strandnähe - also: Schnorchel nicht vergessen. 

 

 

 

 

Nach einigen Tagen in Mirissa fuhren wir weiter an der Küste entlang nach Tangalle. 

In der kleinen Stadt ist es eher ruhig, weniger Touristen aber genauso viel Verkehr auf der Straße wie fast überall an der Küste Sri Lanka's. 
Der Tangalle Beach erstreckt sich über einige Kilometer und lädt ein zum Entspannen, Baden und Essen. Hier gibt es viele Restaurants, die gegen Abend auch oft ein Barbecue veranstalten. Hier blieben wir 2 Nächte um die Strände in und um die Küstenstadt zu erkunden.

Wer mehr sehen will, der sollte sich auf jeden Fall einen Roller ausleihen um damit die umliegenden Strände zu entdecken - es lohnt sich! 

 

 

 

 

 

Zwei Tage in Tangalle waren dann aber auch genug und so entschieden wir uns ins Hochland zu fahren. Auf dieser schönen Insel gibt es nämlich nicht nur traumhafte Strände sondern auch tolle Berge und große Teeplantagen, die die Landschaft in ein sattes grün verwandeln.


Der Bus von Tangalle nach Ella dauerte sechs Stunden. Wir hatten Glück, dass wir einen Bus erwischt haben, der auf direktem Weg nach Ella fuhr und uns so das lästige Umsteigen erspart blieb. 

Schon die Fahrt ins Hochland war wunderschön. Es ging durch Täler und über Berge entlang der grünen Teefelder. Ella ist eine kleine Stadt mitten in den Bergen. Neben unzähligen Restaurants und Geschäften am Straßenrand, gibt es hier jede Menge wundervolle Natur, die du unbedingt entdecken solltest. 


An einem Tag haben wir uns einen Roller ausgeliehen um damit zum Diyaluma Wasserfall zu kommen. Der Weg ist weit aber es lohnt sich! Entweder schaust du dir den Wasserfall von unten an und/oder du fährst noch etwas weiter um an den Abgrund zu gelangen. Der Blick von dort oben ist atemberaubend. 

 

 

 

    

 

 

Wenn du mehr über Ella wissen willst, dann klicke hier

 

Die Tage in Ella taten uns gut, endlich mal wieder etwas Wandern und Bewegung, die blieb in der letzten Zeit etwas auf der Strecke! 


Auf unserem Plan stand natürlich auch noch wohl eine der berühmtesten Zugfahrten - von Ella nach Kandy. Die Zugtickets haben wir direkt am Bahnhof in Ella, einige Tage vor unserer Reise gekauft. Es gibt drei verschiedene Klassen zwischen denen du wählen kannst. Wir haben uns für ein Ticket in der 3. Klasse mit Sitzplatzreservierung entschieden. Unser Zug ging früh morgens um 6:30 Uhr. Die Fahrt durch das Hochland Sri Lankas ist einfach atemberaubend. Links und rechts erstrecken sich weite grüne Teefelder. Es geht vorbei an Schluchten und kleinen Häuschen. Wir waren wirklich angetan von dieser wundervollen Zugfahrt. Übrigens haben wir schon öfter gelesen, dass es einen Unterschied macht ob man auf der linken oder der rechten Seite im Zug sitzt. Unserer Meinung nach macht es nicht wirklich einen Unterschied. Mal hat man rechts einen wundervollen Ausblick, mal links. 

 

 

 

Wir teilten unsere Fahrt in zwei Etappen auf und so machten wir einen Stop in Nanu Oya. Von hier kommt man nach Nuwara Eliya wo es eine der ältesten Teefabriken gibt! Hier geht es zum Post.


In Kandy gibt es nicht viel zu sehen. Es ist eben eine hektische Großstadt mit viel Lärm und vielen Menschen und so entschieden wir uns gleich nach Sigiriya zu fahren. Auch hier kommt man mit dem Bus hin. Besser gesagt mit drei oder vier Bussen, denn man muss mehrere Male umsteigen. Kein Problem! Nach einigen Wochen in Sri Lanka beherrscht man das Busfahren hier ganz gut und man findet sich super zurecht. Wir waren immer wieder beeindruckt wie nett die Einheimischen hier sind und einem ganz selbstverständlich helfen, den richtigen Weg zu finden. 

 

Sigiriya ist ein kleines Städtchen mit einigen Geschäften und kleinen Restaurants. Wir haben hier 2 Tage verbracht, denn wir wollten auf den Pidurangala Rock. Sigiriya ist weit aus mehr bekannt, für seinen gleichnamigen Sigiriya Rock. Wem es aber nicht Wert ist, 25 Euro pro Person für eine Wanderung auszugeben - Hallo? Völlig überteuert!? Der wandert einfach auf den danebenliegenden Pidurangala Rock. Hier beläuft sich der Eintrittspreis gerade einmal auf 3 Euro, inklusive den darunter liegenden Tempel. Der Aufstieg auf den Rock führt zuerst einige Treppenstufen nach oben, bevor der Weg dann zu einem kleinen Klettersteig wird. Wir lieben solche Wege, die nicht immer gerade aus gehen und auf denen man auch mal seine Hände benutzen muss. Wir haben gerade einmal 20 Minuten für den Aufstieg gebraucht und die Aussicht dort oben ist einfach der Wahnsinn. Man hat einen tollen 360 Grad Rundumblick über den Dschungel, einige Seen und das Beste: Man hat vom Pidurangala Rock einen wundervollen Ausblick auf den Sigiriya Rock!

 

 

Und dann war unser Monat in Sri Lanka schon fast wieder vorbei. Um die letzten Tage noch zum Entspannen und Surfen zu nutzen, fuhren wir fast 10 Stunden lang wieder nach unten an die Süd-Westküste. Unser Ziel - Hikkaduwa. Für uns der perfekte Abschluss um die letzten Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen und ein bisschen Energie für die Weiterreise zu sammeln. Und was gibt es Schöneres, wenn am Ende einer der schönsten Reisen noch ein lang gehegter Traum in Erfüllung geht? 

 

 

"Es war früh morgens, die Sonne lachte und das Wetter lies auf einen guten Tag hoffen. Wir machten uns auf an den Strand, um Surfen zu gehen. Der Strand von Hikkaduwa erstreckt sich einige Kilometer weit und so liefen wir eine Weile im warmen Sand am Meer entlang. Plötzlich ruft uns jemand zu: Baby-Turtles! Voller Neugier liefen wir auf den Mann zu. Um ihn herum waren viele Menschen versammelt, die alle auf ein Loch in der Erde starrten. Und da waren sie, lauter kleine Schildkröten, die ihren Weg durch den Sand an die Oberfläche freischaufelten und das erste mal die Sonnenstrahlen auf ihrem Panzer spürten. Wer hätte gedacht, dass wir nach einigen Metern ein so kleines großes Wunder miterleben dürfen? Auch hier ist uns wieder bewusst geworden, dass es meist die kleinen Dinge im Leben sind, die einen so wahnsinnig glücklich machen. Nie hätten wir damit gerechnet so etwas wundervolles einmal mit zu erleben. Wir waren so wahnsinnig dankbar und sind es immer noch!" 

 

Und so ging unsere Reise durch diese wundervolle Insel zu Ende. Wir haben viele tolle Sachen erlebt, große und kleine Abenteuer genossen und eine wahnsinnig tolle Zeit gehabt. Sri Lanka sollte bei jedem auf seiner Bucket List stehen! Irgendwann werden wir wieder kommen, um mehr von diesem tollen Land zu erkunden. Danke Sri Lanka, du warst wunderbar!

 

 

Zum Schluss haben wir noch einige Tipps und Tricks für euch zusammengefasst!

 

  • Nimm den Bus! - TukTuk fahren ist in Sri Lanka oft 5 mal so teuer wie eine Busfahrt. Die Busse fahren hier ständig und du musst meist nicht mehr als 10 Minuten warten.

 

  • Esse Lokal! - Die Restaurants am Strand sind meist überteuert. Wenn du etwas Geld sparen und trotzdem ein leckeres Essen möchtest, dann gehe an die kleinen Buden am Straßenrand! Die sehen manchmal nicht gerade schön aus, aber wir haben hier meist das beste Essen bekommen.

 

  • Leih dir einen Roller! - Die besten Strände liegen oft etwas abgelegen und sind etwas weiter weg von den Städten. Ein Roller kostet in Sri Lanka im Schnitt 5 Euro am Tag und ist super um die umliegende Gegend zu erkunden.

 

  • Lange Klamotten nicht vergessen! - Wenn du dich entscheidest ins Hochland zu gehen, solltest du unbedingt einen Pulli und eine lange Hose einpacken, denn hier wird es Abends etwas kühler.

 

  • Werde auch mal zum Frühaufsteher! - Die Sonnenaufgänge in Sri Lanka solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen! Vor allem am Strand taucht die Sonne den Himmel in wundervolle Farben.

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